Marbacher Ruderer in Sarnen und Bamberg erfolgreich

Leistungssport  15. Juni 2015  

Am vergangenen Wochenende teilte sich die Rennrudergruppe und besuchte gleich zwei Regatten an einem Wochenende.

David Keefer verbrachte die Pfingstferien im baden-württembergischen Leistungszentrum in Breisach und trainierte dort hochintensiv mit seinem Partner Samuel Emrich aus Überlingen. Beide wollen im Doppelzweier bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Köln Ende dieses Monates angreifen und auch ganz vorne mit dabei sein. Da das Boot erst seit kurzem in dieser Kombination startet, wollten die Trainer nochmals die Leistungsfähigkeit austesten. Am Samstag starteten beide in ihrer Altersklasse über 1500 Meter und konnten auf Anhieb die zweitschnellste Zeit von 55 Konkurrenzbooten errudern. Emrich und Keefer zeichnen sich durch einen kraftvollen Endzug aus, mit dem sie sich Schlag für Schlag an die Spitze des Feldes schieben und so die Lage unter Kontrolle halten können.

Am Sonntag war für die beiden der Härtetest geplant. Obwohl sich beide für das Finale der B-Junioren qualifiziert hatten, starteten sie zwei Stunden zuvor noch im 2000-Meter-Rennen der A-Junioren. Diesen Lauf gewannen sie mit deutlichem Vorsprung, und das obwohl die Gegner zwei bis drei Jahre älter waren. Simuliert wurde hier die Dichte der Rennen bei den Deutschen Meisterschaften. Im anschließenden Finallauf mussten sie dem angesetzten Renntest allerdings Tribut zollen und holten nur einen undankbaren vierten Platz. Dennoch war die Generalprobe mehr als zufriedenstellend verlaufen.

Auf der Regatta in Bamberg wurde mindestens ebenso hart gekämpft. Annelie Gering – eine der erfolgreichsten A-Juniorinnen im Marbacher Ruderverein – konnte bei vier Rennen gleich viermal am Siegersteg anlegen. Zweimal im Einer und zweimal mit ihrer Zweierpartnerin – ebenfalls vom Marbacher Ruderverein – Laura Friedl. Die beiden Mädchen zeigen in ihren Rennen eine hohe Konstanz, was nur durch viele Trainingsjahre, Begabung  und hohe Trainingsumfänge möglich ist. Auch der zwei Jahre jüngere Juniorinnen-B-Zweier mit Antonia Wuerich und Cora Knöller gilt als konstante Größe beim Marbacher Ruderverein. Mit sicheren synchronen Schlägen ließen sie ihre Gegnerinnen hinter sich und konnten einen bequemen Abstand zum zweitplatzierten Boot herausfahren.

Auch die Marbacher Senioren aus dem Riva Achter konnten zeigen, dass sie es können. In Bamberg war zwar nur ein „halber Achter“, sozusagen ein Vierer, am Start, doch dieser zeigte, dass er schnell sein kann. Michael Breitenbücher, Philipp Hillinger, Max Belser und Max Haugeneder starteten mit hoher Schlagzahl und konnten sich so vom gegnerischen Boot absetzen. Mit einer knappen Bootslänge Vorsprung schafften sie es ins Ziel und konnten freudig und verdient ihre Medaillen in Empfang nehmen.