Marbacher Ruderverein startet bei der Int. DRV Juniorenregatta 2019 in Hamburg-Allermöhe

Leistungssport  4. Juni 2019  

Hamburg-Allermöhe 31.Mai – 02. Juni 2019

Auf der Internationalen DRV-Junioren-Regatta in Hamburg-Allermöhe testeten die Junioren aus Deutschland ein letztes Mal vor der Deutschen Jugendmeisterschaft die Bootsbesetzungen. Über drei Läufe fuhren die A-Junioren die Rangliste in ihren Einern oder Riemen-Zweiern aus. Der erste Platz qualifiziert sich direkt für die Junioren-Weltmeisterschaft 2019.

Vom Marbacher Ruderverein traten im A-Bereich Louis Tafelmaier, Johannes Baier und Hendrik Basilowski an. Nach der Rangliste sortierte sich Tafelmaier nach seinem Zweier-Rennen in einen Süd-Vierer mit seinem Partner Leon Rupp aus Eberbach und zwei Mannheimer Ruderern. Sie wurden am Sonntag von der Bundestrainerin in die zweite Abteilung gesetzt, welche sie auch souverän mit einem Sieg abschlossen. Baier und Basilowski hatten sich nach dem Abitur spontan für den Riemenzweier entschlossen und konnten daher nur außerhalb der Rangliste an den Start gehen. Dies taten sie mit Erfolg. Am Samstag gewannen sie ihren Lauf mit deutlichem Vorsprung und durften am Sonntag im ersten gesetzten Lauf starten. Hier wurden sie hinter dem Boot aus Dänemark und einem Frankfurter Boot Dritter.

Im B-Bereich der 15/16-Jährigen gingen weitere drei Marbacher Ruderer an den Start. Amelie Groß startete als Schlagfrau im baden-württembergischen Achter und im Vierer. Während der Achter am Sonntag unter der Sommerhitze zu leiden schien und nur Platz vier als Ergebnis blieb, so war der Vierer ein Erfolgsboot. Im Finallauf holten sich Groß und ihre Mannschaft aus Karlsruhe und Ulm einen souveränen zweiten Platz hinter Magdeburg. Dieses Ergebnis gilt es nun in Brandenburg in drei Wochen auf den Jugendmeisterschaften zu wiederholen.

Moritz Tafelmaier und Niklas Burkert sowie die Marbacher Steuerfrau Alina Huber gingen innerhalb des baden-württembergischen B-Projektes im Achter und im gesteuerten Vierer ins Rennen. Beide Booten konnten sich in Hamburg nicht gegen die Konkurrenz behaupten. Der Achter kam auf Platz vier und muss nun im Pfingst-Trainingslager an der Synchronität des Ruderschlages arbeiten, um in drei Wochen in die Medaillenränge fahren zu können. Die baden-württembergischen B-Junioren bringen sehr gute Leistungswerte mit – der Schnitt ist besser als in den Vorjahren. Dennoch schafft es die Mannschaft noch nicht diese Kraft in Bootsgeschwindigkeit umzuwandeln.

Heike Breitenbücher 04.06.2019